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Soziale Sicherung

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Wir setzen uns dafür ein, dass Lohnnebenkosten für Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherung stabil bleiben, dabei eine gute Absicherung bieten und so die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes und gesellschaftlichen Frieden gewährleisten.

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Soziale Sicherung

Die Sozialversicherung in Deutschland umfasst die Beiträge zur Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung einschließlich des durchschnittlichen Zusatzbeitrags zur Krankenversicherung.

Die UVN organisieren die Selbstverwaltungsorgane von Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherung. Wir wirken für und mit unseren Mitgliedern in Vorständen, Verwaltungsräten, Vertreterversammlungen und Widerspruchsausschüssen der sozialen Selbstverwaltung in Niedersachsen und bis zur Bundesebene mit.

Dabei sind wir als Arbeitgebervertreter allein in Niedersachsen für Träger verantwortlich, die über Jahresetats von zusammen mehr als € 30 Mrd. verfügen. Gemeinsam mit den Vertreterinnen und Vertretern der Versicherten sorgen wir so für eine effiziente, unpolitische und staatsferne Verwendung der zur Verfügung stehenden Mittel im Sinne der niedersächsischen und deutschen  Wirtschaft.

Fakten

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Nebenkosten Lohn 2025

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Prognose 2040

Der Gesamtkosten- bzw. -beitragssatz der Sozialversicherung in Deutschland stieg von rund 39,7 % im Jahr 2015 auf ca. 42,3 % im Jahr 2025 an. Haupttreiber dieses Anstiegs waren vor allem die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung.

Der Sachverständigenrat Wirtschaft prognostiziert in seinem Frühjahrsgutachten 2026, dass diese Lohnnebenkosten bei unveränderter Gesetzeslage bis zum Jahr 2040 auf 49,7 Prozent des Bruttolohns steigen werden - finanziert durch Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

Aktuell im Thema

Presseinformation

UVN: Keine Reform ist die größte Gefahr für die soziale Sicherung

Anlässlich der Debatte über Reformen der sozialen Sicherungssysteme erklärt Benedikt Hüppe, Hauptgeschäftsführer der Unternehmerverbände Niedersachsen (UVN): „Wer jede Veränderung reflexhaft als Sozialabbau brandmarkt, schützt den Sozialstaat nicht. Er gefährdet ihn. Nicht Reformen bedrohen unsere Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung. Gefährlich wird es, wenn wir die Augen vor der...

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Thema

Sozialsystem-Reform ohne Denkverbote – Sozialstaat vereinfachen, Wirkung stärken, Finanzierung sichern

Die Ausgabenschwerpunkte des Bundes haben sich innerhalb von gut drei Jahrzehnten deutlich verschoben. Der Anteil des Bereichs „Soziale Sicherung, Familie und Jugend, Arbeitsmarktpolitik“, der 1992 knapp 35 Prozent des Haushalts in Anspruch nahm, ist laut Berechnungen des IW Köln bis zum Jahr 2024 um gut 13 Prozent gewachsen. Die Sozialausgaben pro Kopf haben sich dabei nahezu verdoppelt. Eklatant ist der Anstieg bei den Sozialversicherungen von 755 auf 1.644 Euro je Einwohner (siehe Grafik).

Der Sozialstaat bleibt nur funktionsfähig, wenn er grundlegend vereinfacht wird. Mehr als 500 Sozialleistungen sowie zahlreiche Doppelstrukturen und immense Bürokratiehürden zeigen Reformbedarf. Ziel muss sein, Hilfe gezielt einzusetzen und Arbeit zu fördern. Dafür braucht es klare Strukturen und eine leistungsfähige, digitale Arbeitsverwaltung.

Eine Begrenzung der Gesamtsozialversicherungsbeiträge auf unter 40 Prozent ist Voraussetzung für eine starke Wirtschaft. Dazu gehören unter anderem eine längere Lebensarbeitszeit, mehr kapitalgedeckte Vorsorge und effizientere Strukturen im Gesundheitssystem.

Am Beispiel der Pflegeversicherung wurde im Herbst 2025 deutlich: Politische Entscheidungen wie die Einführung des Pflegegrad 1 treiben Kosten und Bürokratie ohne ausreichenden Nutzen zu schaffen. Laut RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung könnten durch seine Abschaffung jährlich bis zu 1,8 Milliarden Euro eingespart und eine Beitragserhöhung vermieden werden.

Thema

Feiertagsdebatte verkennt wirtschaftliche Realität

Die wiederkehrende Diskussion um zusätzliche Feiertage hat zwei blinde Flecken: Sie blendet die konkreten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen aus. Und sie verkennt, dass Gedenken nicht an gesetzliche Feiertage innerhalb der Arbeitswoche gebunden ist. Die Auseinandersetzung mit historischen oder gesellschaftlichen Themen kann ebenso an Sonntagen oder in anderen Formaten stattfinden.

Im Kern geht es um Wertschöpfung und Wohlstand, die mithilfe der Beschäftigten in Unternehmen erarbeitet werden müssen. Laut IW Köln lag der gesamtwirtschaftliche Effekt für Deutschland eines Arbeitstages bei bis zu 8,6 Milliarden Euro pro Jahr. Für Niedersachsen entspricht das einem geschätzten Verlust von rund einer Milliarde Euro jährlich. In einer ohnehin angespannten wirtschaftlichen Lage mag die absolute Zahl schwanken – ihre Wirkung bleibt erheblich.

Das zeigt sich in konkreten betrieblichen Auswirkungen: Feiertage, gern auch aufeinanderfolgende wie etwa Reformationstag in Niedersachsen und Allerheiligen in Nordrhein-Westfalen, führen zu Produktions- und Fahrverboten. Trotz Ausnahmen entstehen Verzögerungen, zusätzliche Kosten, geringere Planbarkeit und verschobene Abläufe mit messbaren Effekten. In Verwaltung und öffentlicher Daseinsvorsorge verzögern sich Verfahren, Genehmigungen und Dienstleistungen.

In Niedersachsen stehen 2026 bei einer Fünf-Tage-Woche 254 Arbeitstage zur Verfügung. Nach Abzug von durchschnittlich 30 Urlaubstagen bleibt bereits heute ein ausreichender Anteil des Jahres für Erholung. Damit unser Lebensstandard gesichert und wieder gesteigert werden kann, braucht es klare politische Prioritäten: mehr Beschäftigung, mehr Wertschöpfung und verlässliche Rahmenbedingungen für Unternehmen.

Presseinformation

UVN-Positionen zur Gesundheits- und Rentenreform

Mit ihren Positionen zur Gesundheits- und Rentenreform ergänzen die Unternehmerverbände Niedersachsen die Positionierungen der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA). Die UVN fassen darin die wichtigsten Reformbedarfe im Kranken- und Rentenversicherungssystem zusammen – mit dem Ziel, die sozialen Sicherungssysteme zukunftsfest zu machen und Arbeitgeber sowie Beschäftigte bei den...

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Veranstaltung

UVN Lunch-TALK Gesund führen & gestalten: Psychische Belastungen erkennen – wirksam handeln

Psychische Gefährdungen gehören heute zu den zentralen Herausforderungen für Unternehmen. Sie wirken sich nicht nur auf die Gesundheit von Beschäftigten, sondern auch auf Motivation, Leistung und Bindung von Fachkräften aus. Wer rechtssicher, gesundheitsorientiert und nachhaltig führen will, kommt an diesem Thema nicht vorbei. Im Lunch-Talk „Gesund führen & gestalten“ zeigen drei Experten und Expertinnen praxisnah, wie psychische Belastungen im Betrieb erkannt werden können, wie gesunde Führung wirksam umgesetzt wird und wie Leitbilder und Prävention langfristig zur Unternehmenskultur beitragen.
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28. Oktober 2025
Veranstaltung

UVN Lunch-TALK Unternehmen im Spannungsfeld: Vereinbarkeit von Beruf und Pflege

Pflegende Angehörige sind ein unverzichtbarer Teil unserer Gesellschaft – und zugleich betrifft dieses Thema unmittelbar und zunehmend auch die Arbeitswelt. Immer mehr Beschäftigte übernehmen Pflegeaufgaben. Das bringt für Unternehmen Chancen, aber auch klare Rechte und Pflichten mit sich: von Freistellungsansprüchen über flexible Arbeitszeitmodelle bis hin zu Möglichkeiten der Entlastung und Fachkräftesicherung. Wie können Politik, Unternehmen und Betroffene gemeinsam tragfähige Lösungen finden?
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09. Oktober 2025
Thema

Erwerbstätigkeit von Eltern stärken – Vereinbarkeit bleibt Schlüssel für mehr Fachkräfte in Vollzeit

Deutschland steht vor großen Herausforderungen. Die niedersächsische Wirtschaft sieht ein enormes Fachkräftepotenzial durch mehr Vollzeitbeschäftigte. Für viele Eltern und Pflegende gelingt das jedoch nur, wenn sie zuverlässige und hochwertige Betreuung und flexible Arbeitsbedingungen vorfinden. Daran fehlt es aktuell – sowohl bei Umfang als auch bei Verlässlichkeit.

Gerade Mütter arbeiten heutzutage deutlich häufiger in Teilzeit. Während 2024 in Niedersachsen nur 27,0 Prozent der Mütter eines minderjährigen Kindes in Vollzeit arbeiteten, traf dies auf 91,8 Prozent der Väter mit minderjährigem Kind zu. Gründe dafür sind in erster Linie unterschiedliche Erwerbsbiografien und Einkommensstrukturen.

Rahmenbedingungen, die beiden Elternteilen eine Vollzeittätigkeit erlauben, sind rechtlicher wie organisatorischer Natur. Für eine bessere Vereinbarkeit braucht es eine verlässliche Betreuungs- und Pflegeinfrastruktur, mehr Flexibilität durch eine Wochenhöchstarbeitszeit, eine früh ansetzende, praxisnahe Berufsorientierung, um Frauen für besser vergütete Berufsfelder zu gewinnen, sowie die breite gesellschaftliche Überwindung traditioneller Geschlechterrollen.

Veranstaltung

UVN und LAG FW verleihen Niedersächsischen Sozialpreis

Mit rund 80 eingereichten Projekten wurde die hohe Relevanz des Themas deutlich. Der Sozialpreis wird alle zwei Jahre von UVN und LAG FW verliehen, unterstreicht die Bedeutung des Zusammenspiels von Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wohlfahrtspflege und setzt Impulse für weitere Kooperationen und nachhaltige Initiativen in Niedersachsen.
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02. September 2025

Kontakt

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Christoph Meinecke

Stellvertretender Hauptgeschäftsführer
Telefon: +49 511 / 8505-250
Mail: cm@uvn.digital

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Diana Spionek

Team-Assistenz
Telefon: +49 511 / 8505-282
Mail: ds@uvn.digital

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Wiebke Krohn

Stelle Soziale Innovation
Telefon: +49 4131 87212-17
Mail: wkrohn@av-lueneburg.de

Gremien

Arbeitsgemeinschaft Europamonitoring KMU UA Chancengleichheit

Bundesvertreterversammlung DRV Bund

Vorstand Deutsche Rentenversicherung (DRV) Bund

diverse DRV-Ausschüsse & Gremien

Fachkommission Inklusion (MS Nds)

Niedersachsen-Ring

Nds. Landesbeirat für Menschen mit Behinderungen

Stiftung Hilfe für Familien in Not

Sozialwahl: Landeswahlausschuss (MS Nds)

Wahlausschuss bei der DRV BS-H

Widerspruchsausschuss DRV Bund

Widerspruchsausschuss Gleichstellung behinderter Menschen gemäß § 120 SGB IX

Klare Haltung.
Starke Stimme.

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