Aktuell

Über die UVN

Veranstaltungen

Kontakt

DNW

Arbeitsmarkt & Integration

Position

Der Fachkräftemangel gefährdet Wachstum, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit in Niedersachsen. Deshalb müssen alle Potenziale konsequent erschlossen werden: durch frühzeitige Sprachförderung, hochwertige Berufsorientierung und eine schnellere Integration in Ausbildung und Arbeit. Berufsorientierung endet nicht mit einem Praktikum, sondern mit einem erfolgreichen Matching zwischen jungen Menschen und Betrieben. Wer arbeiten will, muss schneller die Möglichkeit erhalten. Fachkräftesicherung ist Standortpolitik.

Hintergrund

Aktuell

Kontakt

Gremien

Hintergrund

Arbeitsmarkt & Integration

Ein funktionierender Arbeitsmarkt fördert gesellschaftliche Teilhabe, Wirtschaftswachstum und Wohlstand.

Globalisierung, Digitalisierung und neue Berufsfelder bieten viele Chancen und fordern uns gleichzeitig: Damit das Matching zwischen Arbeitssuchenden und offenen Stellen gelingt, widmen wir uns im intensiven Austausch mit allen Arbeitsmarktpartnern dem Ausbildungsmarkt, dem Übergang von Schule in Ausbildung und Beruf sowie der Fachkräftesicherung, Arbeitsmarktintegration und Fachkräfteeinwanderung.

Fakten

%

Problematik: Matching

%

weniger Abschlüsse
Für 39,3 % der offenen Stellen in Niedersachsen gibt es keine passend qualifizierten Arbeitssuchenden.
Die Zahl bestandener dualer Abschlussprüfungen sank seit 2019 um 13,1 % in Niedersachsen .

Aktuell im Thema

Thema

UVN-Stellungnahme zur Neufassung der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Projekten oder Maßnahmen zur Stärkung der ambulanten Pflege

Mit unserer Stellungnahme an das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung vom 20. August 2026 haben wir Position bezogen. Der Entwurf greift wichtige Themen wie Fachkräftesicherung, Personalbindung, Digitalisierung und Kooperationen zwischen Pflegeanbietern auf.
Wir halten es für erforderlich, die Gewinnung internationaler Fach- und Hilfskräfte stärker zu berücksichtigen und Maßnahmen zur Anerkennung, Integration und langfristigen Bindung internationaler Beschäftigter einschließlich begleitender Qualifizierung und Unterstützung förderfähig auszugestalten. Darüber hinaus setzen wir uns dafür ein, die Förderung von Führungskräfteentwicklung und innovativen Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung beizubehalten. Beide Bereiche können zur Mitarbeiterbindung und zur Stabilisierung der Pflegeversorgung beitragen. Zudem sollte die praktische Umsetzbarkeit der Förderverfahren insbesondere für kleine und mittlere Anbieter sichergestellt werden.
Mit diesen Anpassungen kann die Richtlinie aus unserer Sicht einen noch stärkeren Beitrag zur Fachkräftesicherung, zur Entlastung der Pflegeanbieter und zur Versorgungssicherheit in Niedersachsen leisten.

Aktuell

UVN-Stellungnahme zum Gesetz zur Änderung des Niedersächsischen Gesetzes über unterstützende Wohnformen (NuWG)

Mit unserer Stellungnahme an das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung vom 11. August 2026 haben wir ausführlich Position bezogen und zeigen detailliert auf, bei welchen Regelungen wir konkret Anpassungsbedarf sehen. Die Novellierung greift zentrale Erkenntnisse der Evaluation des NuWG auf. Wir unterstützen das Ziel,...

roter-pfeil
Aktuell

Unternehmen sehen Demokratie unter Druck – und halten klar zu ihr

Die Demokratie ist für Unternehmen in Deutschland weit mehr als eine Staatsform: Sie schafft Rechtsstaatlichkeit, offene Diskurse, Planungssicherheit, unternehmerische Freiheit und Schutz vor Willkür. Eine neue Studie der Bertelsmann Stiftung, des Instituts der deutschen Wirtschaft und der Universität St. Gallen zeigt: Die große Mehrheit der Unternehmen steht...

roter-pfeil
Thema

MINT-Arbeitskräfte gesucht!

Dass insbesondere der MINT-Fachkräftemangel ein enormes Risiko für Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands birgt, zeigt der am 5. Mai 2026 vorgestellte MINT-Frühjahrsreport 2026 des IW Köln. In Niedersachsen und Bremen lag im März 2026 die Nachfrage nach MINT-Arbeitskräften (offene Stellen) um 65 Prozent über dem verfügbaren Angebot (Arbeitslose, die Beschäftigung in MINT-Berufen anstreben). Auch bei der Qualifikation zeigt sich ein deutliches Ungleichgewicht: In den MINT-Ausbildungsberufen übersteigt die betriebliche Nachfrage das Angebot um 81 Prozent. Über diesen Link gelangen Sie zum MINT-Frühjahrsreport 2026 (IW Köln).

Thema

Budget für Arbeit: Inklusion als Fachkräftechance

Das Budget für Arbeit ermöglicht Menschen mit Behinderungen den Wechsel aus Werkstätten in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung – mit Unterstützung für Betriebe und Beschäftigte. Neben vielen Informationsveranstaltungen und Praxiseinblicken besuchten wir Anfang 2026 mit dem „Netzwerk Inklusion Niedersachsen“ sowie Unternehmerinnen und Unternehmern das Rethener Genusswerk. Dabei wurde deutlich: Es geht nicht um Sozialromantik, sondern um Fachkräftesicherung und Standortstärke. Werkstätten bieten motivierte, zuverlässige und lernbereite Talente, die mit gezielter Förderung erfolgreich integriert werden können.
Der Abschlussbericht der niedersachsenweiten Kampagne zeigt: Mit dem „Budget für Arbeit“ wurde die Zusammenarbeit von Unternehmen, Werkstätten und Leistungsträgern gezielt gestärkt. Zwischen Juli 2023 und Juni 2025 wurden 277 neue Budgets bewilligt, das gesetzte Ziel erreicht. Der Nettozuwachs lag bei rund 150, insgesamt bestehen 760 Budgets – ein bundesweiter Spitzenwert. Gleichzeitig zeigt sich eine wachsende Offenheit der Unternehmen, wenn Verfahren praktikabel sind und Unterstützung verlässlich erfolgt.
Die Kampagne zeigt, was möglich ist, wenn Staat, Fachpraxis und Wirtschaft konsequent an einem Strang ziehen. In einer Zeit, in der viele Unternehmen unter enormem wirtschaftlichem Druck stehen und sich auf das Wesentliche konzentrieren müssen, haben dennoch hunderte Betriebe in Niedersachsen Menschen mit Behinderung neue Perspektiven eröffnet. Dieses Engagement verdient höchsten Respekt. Es beweist, dass gelebte Inklusion auch in schwierigen Zeiten gelingt – wenn wir gemeinsam handeln, pragmatisch bleiben und den Menschen in den Mittelpunkt stellen. Weitere Informationen zum Budget für Arbeit finden Sie hier im Link.

Thema

Feiertagsdebatte verkennt wirtschaftliche Realität

Die wiederkehrende Diskussion um zusätzliche Feiertage hat zwei blinde Flecken: Sie blendet die konkreten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen aus. Und sie verkennt, dass Gedenken nicht an gesetzliche Feiertage innerhalb der Arbeitswoche gebunden ist. Die Auseinandersetzung mit historischen oder gesellschaftlichen Themen kann ebenso an Sonntagen oder in anderen Formaten stattfinden.

Im Kern geht es um Wertschöpfung und Wohlstand, die mithilfe der Beschäftigten in Unternehmen erarbeitet werden müssen. Laut IW Köln lag der gesamtwirtschaftliche Effekt für Deutschland eines Arbeitstages bei bis zu 8,6 Milliarden Euro pro Jahr. Für Niedersachsen entspricht das einem geschätzten Verlust von rund einer Milliarde Euro jährlich. In einer ohnehin angespannten wirtschaftlichen Lage mag die absolute Zahl schwanken – ihre Wirkung bleibt erheblich.

Das zeigt sich in konkreten betrieblichen Auswirkungen: Feiertage, gern auch aufeinanderfolgende wie etwa Reformationstag in Niedersachsen und Allerheiligen in Nordrhein-Westfalen, führen zu Produktions- und Fahrverboten. Trotz Ausnahmen entstehen Verzögerungen, zusätzliche Kosten, geringere Planbarkeit und verschobene Abläufe mit messbaren Effekten. In Verwaltung und öffentlicher Daseinsvorsorge verzögern sich Verfahren, Genehmigungen und Dienstleistungen.

In Niedersachsen stehen 2026 bei einer Fünf-Tage-Woche 254 Arbeitstage zur Verfügung. Nach Abzug von durchschnittlich 30 Urlaubstagen bleibt bereits heute ein ausreichender Anteil des Jahres für Erholung. Damit unser Lebensstandard gesichert und wieder gesteigert werden kann, braucht es klare politische Prioritäten: mehr Beschäftigung, mehr Wertschöpfung und verlässliche Rahmenbedingungen für Unternehmen.

Thema

Strukturprobleme lösen – Steigende Arbeitslosigkeit trifft auf anhaltenden Fachkräftemangel

Der Januar-Bericht der Bundesagentur für Arbeit zeigt den höchsten Stand der bundesweiten Arbeitslosigkeit seit zwölf Jahren. Saisonale Effekte spielen eine Rolle, der Anstieg fällt jedoch stärker aus als üblich. Gleichzeitig zeigt sich ein Paradox: hohe Arbeitslosigkeit trifft auf anhaltenden Fachkräftemangel und geringe Dynamik im privaten Sektor. Das macht deutlich, dass es nicht nur um konjunkturelle, sondern vor allem um strukturelle Herausforderungen geht.

Über drei Millionen Arbeitslose dürfen kein Normalzustand werden. Es braucht eine klare wirtschaftspolitische Agenda, um Beschäftigung wieder zu ermöglichen. Dazu gehören spürbare Entlastungen bei Steuern und Abgaben, weniger Bürokratie, mehr Investitionsfreiheit sowie verlässliche Rahmenbedingungen für Unternehmen. Ebenso notwendig ist eine Arbeitsmarktpolitik mit klarem Fokus auf die Vermittlung in Beschäftigung.

In Niedersachsen wird darauf vom Niedersächsischen Wirtschaftsministerium, NiedersachsenMetall und der Bundesagentur für Arbeit mit dem Job-to-Job-Netzwerk „Arbeit bewegen!“ reagiert. Das Projekt vernetzt suchende und abgebende Unternehmen und ermöglicht so den direkten Übergang von Arbeit in Arbeit. Damit bleiben Erfahrung, Know-how und industrielle Kompetenz im Land erhalten. Das Projekt startete in der Modellregion Hildesheim und soll schrittweise ausgeweitet werden.

Thema

Win-Win mit Azubi-D-Ticket NI

Seit dem 1. Januar 2026 gibt es in Niedersachsen das „D-Ticket Azubi NI“. Nutzen können es Auszubildende in betrieblicher und schulischer Ausbildung sowie Freiwilligendienstleistende mit Wohn- oder Ausbildungsort in Niedersachsen. Der Landeszuschuss von 20 Prozent ist bereits eingerechnet, so dass das Ticket ohne Arbeitgeberzuschuss 50,40 Euro pro Monat kostet. Mit zusätzlichem Arbeitgeberzuschuss sinkt der Preis auf 31,50 Euro oder weniger. Die Abwicklung übernimmt zentral die Niedersachsentarif GmbH.

Kontakt

personenbild platzhalter groß

Katrin Stumpenhausen

Abteilungsleitung
Telefon: +49 511 / 8505-280
Mail: ks@uvn.digital

personenbild platzhalter groß

Claudia Steinbrück

Team-Assistenz
Telefon: +49 511 / 8505-246
Mail: cs@uvn.digital

personenbild platzhalter groß

Wiebke Krohn

Stelle Soziale Innovation
Telefon: +49 4131 87212-17
Mail: WKrohn@av-lueneburg.de

Gremien

Arbeitskreis Strukturwandel (BDA)

Ausschuss Arbeitsmarkt (BDA)

Ausschuss Landesvereinigungen Arbeitsmarkt (BDA)

BA-Beirat Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen

Beirat IQ-Netzwerk Niedersachsen-Bremen

Beirat Jugendberufsagenturen

Bündnis Niedersachsen packt an

Demografieagentur für die nds. Wirtschaft

Fachkräfteinitiative Land Niedersachsen

Konvent Evangelische Akademie Loccum

Kuratorium Hanns-Lilje-Stiftung

Klare Haltung.
Starke Stimme.

Für die Niedersächsische Wirtschaft

45+

UVN-Events pro Jahr

100+

Impulsgebende

5.5 Tsd +

Gäste