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Eine sichere, bezahlbare und klimaneutrale Energieversorgung ist Voraussetzung für einen wettbewerbsfähigen Industriestandort. Die UVN fordern beschleunigten Netzausbau, investitionsfähige Rahmenbedingungen, technologieoffene Transformationspfade und eine verlässliche Energie- und Klimapolitik. Strom, Wasserstoff, Speicher, gesicherte Leistung und industrielle Nachfrage müssen systemisch zusammengedacht werden.

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Energie & Klima

Wir setzen uns für verlässliche Rahmenbedingungen in der Energie- und Klimapolitik ein, die  Infrastrukturausbau, Versorgungssicherheit, wettbewerbsfähige Energiepreise, Transformation und Klimaanpassung gleichermaßen stärken. Dazu müssen Strom, Wärme, Wasserstoff, Netze, Speicher und gesicherte Leistung systemisch zusammengedacht werden.

Im Ausschuss Energie begleiten wir energie- und klimapolitische Entwicklungen, bündeln die Positionen der Wirtschaft und diskutieren diese mit Wirtschaft,  Politik, Wissenschaft.

Über die Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit (NAN) besteht ein stetiger Austausch mit den Sozialpartnern.

Fakten

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2024 EE-Anteil insgesamt

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2025 bilanziell EE

Niedersachsen deckte 2025 seinen Stromverbrauch bilanziell zu 100 % aus Erneuerbaren. Netze, Speicher und flexible Nachfrage müssen Schritt halten.

29,6 % war 2024 der Anteil Erneuerbarer am gesamten Energieverbrauch Niedersachsens. Wärme, Verkehr und Industrie bleiben die zentrale Aufgabe.

Aktuell im Thema

Presseinformation

UVN zu Berliner Energie-Plänen: Wirtschaft braucht Planungssicherheit

LEE-Vorsitzende Heidebroek sieht scharfen Bund-Länder-Konflikt bei Berliner Energie-Plänen „Die aktuelle Diskussion um die Pläne zur EEG-Novelle und zum Netzpaket ist keine Frage von Parteipolitik, sondern in Wahrheit ein scharfer Konflikt zwischen Bund und Ländern.“ Dies stellte die Vorsitzende des Landesverbandes Erneuerbare Energien Niedersachsen/Bremen e. V. (LEE Niedersachsen/Bremen),...

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Veranstaltung

UVN Energieimpulse

Im Rahmen der UVN Energieimpulse tauschen wir uns mit Entscheiderinnen und Entscheidern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zu aktuellen energiepolitischen Herausforderungen aus. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern diskutieren wir zentrale Entwicklungen, zeigen Lösungsansätze auf und stärken so die Handlungsfähigkeit der niedersächsischen Wirtschaft im Transformationsprozess.
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06. Oktober 2026
Thema

Europäische Industrie fordert ETS-Reform

Die europäische Industrie fordert eine grundlegende Reform des EU-Emissionshandelssystems (ETS), um industrielle Produktion und Transformation langfristig in Europa zu sichern. Gefordert wird unter anderem, Zertifikate in der Marktstabilitätsreserve nicht weiter zu löschen und die Regeln für die freie Zuteilung stärker an regionalen und technologischen Realitäten auszurichten. Gleichzeitig sollen die Einnahmen aus dem Emissionshandel gezielt in die industrielle Transformation investiert werden. Zudem braucht Europa einen wirksamen Schutz vor Carbon Leakage und eine funktionierende CBAM-Exportlösung, um Wettbewerbsnachteile gegenüber außereuropäischen Produzenten zu vermeiden.

Veranstaltung

Klimastrategien und alternative Kraftstoffe am Hannover Airport

Im Rahmen einer gemeinsamen Bereisung der Ausschüsse Energie und Umwelt am 12. Juni 2026 informierten wir uns vor Ort am Hannover Airport über die Flughafenentwicklung, Klimastrategien, den Aufbau einer alternativen Kraftstoff- und Wasserstoffinfrastruktur sowie aktuelle Energie-, Logistik- und Umweltdiskussionen. Die Veranstaltung verdeutlichte, welche Bedeutung resiliente Infrastruktur, innovative Energielösungen und nachhaltige Mobilitätskonzepte für den Wirtschaftsstandort Niedersachsen haben.
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12. Juni 2026
Thema

Neue Kraftwerke für mehr Versorgungssicherheit

Mit dem Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetz (StromVKG) hat das Bundeskabinett Mitte Mai 2026 einen ersten wichtigen Baustein für ein stabiles Stromsystem als Ergänzung zu den Erneuerbaren Energien beschlossen. Aus Sicht der deutschen Wirtschaft stärkt das Gesetz die Versorgungssicherheit und setzt Impulse für einen technologieoffenen Ausbau neuer Kraftwerkskapazitäten über wettbewerbliche Ausschreibungen.

Gleichzeitig warnt die Industrie vor zusätzlichen Belastungen durch eine Finanzierung über Umlagen, die steigende Stromkosten weiter erhöhen könnten. Entscheidend ist deshalb, Reformen zum EEG und zum Netzpaket zügig umzusetzen. Ziel muss ein Energiesystem sein, das Versorgungssicherheit, Klimaschutz und Bezahlbarkeit miteinander verbindet und international wettbewerbsfähige Strompreise ermöglicht.

Thema

Niedersächsisches Netzanschlussforum und Branchengespräch Energiewende

Der Ausbau der Energieinfrastruktur und die Umsetzung der Energiewende standen im Mittelpunkt zweier hochrangiger Gespräche mit der Landesregierung am 12. Mai 2026. Auf Einladung von Ministerpräsident Olaf Lies diskutierten wir beim Netzanschlussforum im Gästehaus der Landesregierung konkrete Herausforderungen beim Umgang mit Netzanschlussbegehren, Genehmigungsverfahren für den Netzausbau, Plug-In-Gewerbegebieten sowie vergaberechtlichen Fragestellungen.

Nur einen Tag später am 13. Mai 2026 tauschten wir uns auf Einladung von Umwelt- und Energieminister Christian Meyer beim Branchengespräch Energiewende mit Politik, Verwaltung und Energiewirtschaft über die aktuellen energiepolitischen Vorhaben des Bundes aus. Im Fokus standen insbesondere die Referentenentwürfe zum Netzpaket, zum EEG sowie zur Kraftwerksstrategie und deren Auswirkungen auf Investitionen und die weitere Umsetzung der Energiewende.

Thema

Reform Europäischer Wasserrahmenrichtlinie

Der Schutz und die nachhaltige Nutzung von Wasserressourcen bleiben zentrale Ziele der Wirtschaft. Die aktuelle Ausgestaltung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) birgt jedoch erhebliche Investitionshemmnisse, Planungsunsicherheiten und langwierige Genehmigungsverfahren. Komplexe Vorgaben, fehlende Rechtssicherheit und teils unrealistische Zielsetzungen erschweren Infrastruktur- und Industrieprojekte.

Wir fordern deshalb eine umfassende und praxisnahe Reform der Richtlinie. Im Mittelpunkt stehen mehr Flexibilität bei Ausnahmen und Übergangsregelungen, eine realistischere Definition des Verschlechterungsverbots sowie weniger Bürokratie und Berichtspflichten. Entscheidend ist zudem, die Überarbeitung nicht nur auf kritische Rohstoffe zu begrenzen, sondern alle betroffenen Wassernutzungen einzubeziehen. Ziel muss ein europäischer Rechtsrahmen sein, der Gewässerschutz, industrielle Transformation und Investitionen besser miteinander verbindet.

Thema

Bund beschließt Wärmewende

Im Zentrum des neuen Gebäudemodernisierungsgesetzes (GMG) steht die Abschaffung der bisherigen 65-Prozent-Regel für neue Heizungen. Künftig soll die Entscheidung über die Heizungsart wieder stärker bei den Eigentümern liegen. Gleichzeitig sollen klimafreundliche Brennstoffe über eine sogenannte „Bio-Treppe“ sowie eine moderate Grüngasquote schrittweise an Bedeutung gewinnen.

Aus Sicht der Wirtschaft bringt der technologieoffenere Ansatz wichtige Vorteile: Starre Einbauvorgaben entfallen, Investitionshemmnisse sinken und Unternehmen erhalten mehr Planungssicherheit und Flexibilität. Gleichzeitig bleiben zentrale Herausforderungen bestehen. Der Hochlauf klimafreundlicher Moleküle wie Biomethan oder Wasserstoff ist weiterhin mit Unsicherheiten verbunden. Zudem können steigende Anforderungen an Brennstoffbeimischungen zu höheren Kosten führen. Entscheidend wird daher sein, Wärmewende, Infrastrukturplanung, Netzausbau und Versorgungssicherheit besser miteinander zu verzahnen, damit Klimaschutz, Sozialverträglichkeit und Wettbewerbsfähigkeit gemeinsam gelingen.

Thema

CO2-Speicherung in der Nordsee prüfen

Die Debatte um Carbon Capture and Storage (CCS) erreichte Mitte April 2026 eine neue Phase. Die ExxonMobil Production Deutschland GmbH hat nach dem Ende 2025 neugefassten Kohlendioxid-Speicherungs- und Transportgesetz (KSpTG) eine Untersuchungsgenehmigung beantragt. Anlass gab auch der EU Net Zero Industry Act, der europäische Öl- und Gasunternehmen verpflichtet, bis 2030 CO2-Speicherkapazitäten aufzubauen.

ExxonMobil nimmt seine Verantwortung für den Klimaschutz ernst und handelt trotz erheblicher rechtlicher und wirtschaftlicher Unsicherheit. Jetzt geht es endlich von der Debatte in die Praxis. Der Antrag schafft die Grundlage, um faktenbasiert zu klären, ob und wie geologische Formationen unter dem Meeresboden für eine sichere Speicherung von CO2 geeignet sind. Niedersachsen bringt mit seiner industriellen Struktur, seiner Infrastruktur und der Nähe zur Nordsee grundsätzlich gute Voraussetzungen mit. Entscheidend ist, dass wir jetzt strukturiert prüfen, was tatsächlich möglich und sinnvoll ist.

Kontakt

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Bianca Beyer

Stellvertretende Hauptgeschäftsführerin
Telefon: +49 511 / 8505-242
Mail: bb@uvn.digital

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Finn Halbach

Referent Energie | Klima | NAN-Projektleitung Energie
Telefon: +49 511 / 8505-312
Mail: fh@uvn.digital

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Zehra Kut

Team-Assistenz
Telefon: +49 511 / 8505-311
Mail: zk@uvn.digital

Gremien

BDI-Arbeitskreis Klimapolitik

Beirat Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN)

Ausschuss Energie- und Klimapolitik (BDI)

Fachgespräch Wasser (MU Nds)

Projektgruppe Windenergie (MU Nds)

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