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18. August 2026

UVN- und SW-Stellungnahme zum Erlass „Die Arbeit in den Schuljahrgängen 5 bis 10 der Kooperativen Gesamtschule (KGS)“

Zusammenfassung

Mit unserer Stellungnahme an das Niedersächsische Kultusministerium vom 18. August 2026 haben wir ausführlich Position bezogen und konkrete Verbesserungsvorschläge gemacht. Die UVN sowie das Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT Niedersachsen bewerten den Entwurf insbesondere im Hinblick auf seine Auswirkungen auf die Ausbildungsfähigkeit junger Menschen, die Sicherung verlässlicher Basiskompetenzen und die Fachkräftesicherung in Niedersachsen.

Mit unserer Stellungnahme an das Niedersächsische Kultusministerium vom 18. August 2026 haben wir ausführlich Position bezogen und konkrete Verbesserungsvorschläge gemacht. Die UVN sowie das Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT Niedersachsen bewerten den Entwurf insbesondere im Hinblick auf seine Auswirkungen auf die Ausbildungsfähigkeit junger Menschen, die Sicherung verlässlicher Basiskompetenzen und die Fachkräftesicherung in Niedersachsen.
Die vorgesehene Weiterentwicklung des Erlasses zielt erkennbar auf eine stärkere Harmonisierung der Schulformen sowie auf erweiterte Gestaltungsspielräume für die Schulen ab. Maßgebliche Änderungen im Entwurf können dazu beitragen, Schule stärker an die Anforderungen einer sich wandelnden Arbeitswelt anzupassen. Gleichzeitig bleibt der Entwurf aus Sicht der Wirtschaft in zentralen Punkten zu unverbindlich. Notwendig ist eine deutlichere Ausrichtung auf die Frage, ob Schülerinnen und Schüler die KGS nach Klasse 10 mit belastbaren Grundkompetenzen und einer realistischen Anschlussfähigkeit an Ausbildung und Beruf verlassen. Aus unserer Sicht müssen Flexibilisierung, pädagogische Öffnung und schulische Eigenverantwortung klar daran gemessen werden, ob sie die Ausbildungsreife der Schülerinnen und Schüler stärken. Dazu gehören insbesondere sichere Kompetenzen im Lesen, Schreiben und Rechnen, ein verlässliches Maß an Leistungsbewertung sowie ein praxisnaher Bezug zur Arbeitswelt.