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30. September 2026

UVN-Stellungnahme zum Niedersächsischen Berufsqualifikationsfeststellungsgesetzes (NBQFG)

Mit unserer Stellungnahme an das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung vom 29. September 2026 haben wir zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Niedersächsischen Berufsqualifikationsfeststellungsgesetzes (NBQFG) Position bezogen. Angesichts des anhaltenden Fachkräfte- und Arbeitskräftemangels unterstützen wir das Ziel, internationale Fachkräfte schneller und wirksamer in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Die vorgesehenen Änderungen bauen Hürden im Anerkennungsverfahren ab und orientieren sich eng an bundesrechtlichen Entwicklungen sowie am gemeinsamen Mustergesetz. Dies stärkt ein möglichst einheitliches Anerkennungsrecht und erhöht die Transparenz für Antragstellende und Arbeitgeber. Der Erfolg der Reform wird maßgeblich von ihrer praktischen Umsetzung abhängen. Wir regen daher an, die Verfahrensdauer durch ein transparentes Monitoring regelmäßig zu erfassen und zu veröffentlichen, eine möglichst einheitliche Verwaltungspraxis sicherzustellen und die zuständigen Stellen personell, fachlich und digital angemessen auszustatten. Die Anerkennungsverfahren sollten konsequent digitalisiert und bestehende Verfahrensschritte fortlaufend auf Möglichkeiten zum Bürokratieabbau und zur Beschleunigung überprüft werden. Insbesondere die Öffnung für englischsprachige Unterlagen sowie die Erweiterung des Anwendungsbereichs sind praxisnahe Verbesserungen. Entscheidend ist, dass die vorgesehenen Erleichterungen tatsächlich zu schnelleren, transparenteren und verlässlicheren Verfahren führen.