Presse

UVN: Verhandeln und Freihandelsabkommen schnell ratifizieren

27. März 2025

  • Exportnation Deutschland profitiert vom freien Handel
  • EU soll auf Verhandlungslösung setzen
  • Freihandelsabkommen CETA und Mercosur schnell ratifizieren

Zu den US-Einführzöllen für europäische Autos in Höhe von 25 Prozent sagt Benedikt Hüppe,  Hauptgeschäftsführer der Unternehmerverbände Niedersachsen e.V. (UVN):

„Deutschland als Exportnation profitiert erheblich vom freien Handel. Ein Handelskrieg schadet allen Beteiligten und führt nur zu Verlierern. Die angekündigten Zölle auf Autoimporte in die USA treffen die niedersächsische Automobil- und Zulieferindustrie besonders hart.

Grundsätzlich sollte die EU-Kommission weiterhin auf Verhandlungslösungen mit der US-Regierung setzen und eine Eskalation vermeiden. Schade, dass TTIP – die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft  zwischen den USA und der EU niemals Wirklichkeit geworden ist.

Jetzt ist es wichtig, dass wir in Europa zusammenrücken und  nicht alles auf die Karte USA setzen. Da kommt Kanada als Partnerland der HANNOVER MESSE nächste Woche gerade richtig. Das Freihandelsabkommen CETA (Comprehensive Economic and Trade Agreement) mit Kanada, das Ende 2016 ausgehandelt wurde, ist allerdings noch immer nicht vollständig in Kraft. Es wurde noch nicht von allen EU-Mitgliedern ratifiziert. Die Unterzeichnung des EU-Mercosur-Abkommens zwischen der Europäischen Union und dem Mercado Común del Sur, also Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay, ist gerade erfolgt. Es muss  jetzt auch schnell in Kraft treten.“

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